Deux trains en gare

Wo grenzüberschreitende Mobilität erwünscht ist, muss sie auch ermöglicht werden - tatsächlich aber gibt es derzeit zwischen dem badischen Teilraum und dem Nordelsass kein einziges grenzüberschreitendes öffentliches Verkehrsangebot über den Rhein. Und auch dort, wo es, insbesondere zwischen der Pfalz und dem Elsass, grenzüberschreitende ÖPNV-Angebote gibt, halten diese mit der grenzüberschreitenden Lebenswirklichkeit der Menschen nicht Schritt.

Hier besteht Handlungsbedarf, wobei insbesondere im Bereich der öffentlichen Verkehre die Grenzlage zu einer Vielzahl von Akteuren, Aufgabenträgern und Betreibermodellen führt, die es auf der Ziel- und Projektebene zu vereinen gilt. Dieser Herausforderung nimmt sich der Eurodistrikt PAMINA gemeinsam mit anderen Akteuren am Oberrhein ebenso an wie der Förderung des Ausbaus des grenzüberschreitenden Radwegenetzes, der Unterstützung innovativer Mobilitätsformen oder auch der Interessenvertretung der Grenzraumes in nationalen Fachplanungen (z.B.  deutsche Pkw-Maut).

Die gemeinsame Vision besteht darin, die grenzüberschreitenden Mobilitäts- und Austauschbedingungen im Eurodistrikt für Menschen und Güter spürbar, nachhaltig und dauerhaft zu verbessern, um hierdurch die territoriale Kohäsion und Zusammenarbeit grenzüberschreitend zu fördern, die Lebensbedingungen zu verbessern und den Standort zu stärken.

Wesentliche Grundlage für das gemeinsame Engagement der Akteure ist der im Juni 2016 verabschiedete Aktionsplan PAMINA Mobilität.
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