PAMINA Fürs Klima - Worum gehts ?
#paminafürsklima – Unter diesem Motto diskutierten im November 2020 und Mai 2023 über 50 junge Menschen aus Baden, dem Elsass und der Südpfalz auf den beiden PAMINA-Jugendkonferenzen-Klimaschutz zum grenzüberschreitenden Engagement für das Klima. Dabei wurden sie für den Klimawandel als grenzüberschreitende Herausforderung sensibilisiert und konnten sich über eigene best practice Beispiele austauschen, da viele von ihnen bereits zahlreiche Klimaschutzaktionen umgesetzt hatten. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler (vom Collège, Lycée, Realschule, Gymnasium, Handelslehranstalt oder Realschule plus), Studierende, Freiwilligendienstleistende und Mitglieder von Jugendgemeinderäten.

Neben einem Forderungskatalog erarbeiteten die Teilnehmenden auch eine Liste an Aktionen für die jeweilige PAMINA-Klima-Challenge. In diesem zweiten Teil des Projektes setzten zahlreiche Menschen aus der grenzübergreifenden Region die Aktionen um, die die Jugendlichen auf den Konferenzen festgelegt hatten. Insgesamt zählten wir mehr als 5.000 Teilnahmen! Die drei Gemeinden, die bei der Challenge am meisten Punkte sammelten, bekamen jeweils den Titel der PAMINA-Klima-Kommunen und erhielten einen Mandelbaum als Belohnung.

 
DiE KonFERENZ : GEMEINSAM GRENZÜBERSCHREITEND HANDELN

In der Jugendherberge Bad Bergzabern kamen 31 Schülerinnen und Schüler zur zweitägigen PAMINA-Schulkonferenz Klimaschutz zusammen, um sich im Rahmen von Workshops intensiv mit dem Thema Biodiversität auseinanderzusetzen. Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Ökosystemen Wald und Feuchtgebiete. Zudem stellten sie sich gegenseitig Maßnahmen vor, die sie bereits an ihren eigenen Schulen durchgeführt hatten, und griffen die Ergebnisse der beiden vorherigen PAMINA-Jugendkonferenzen Klimaschutz auf.

In deutsch-französischen Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmenden mit Unterstützung erfahrener Coaches konkrete Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz im PAMINA-Raum. Die erarbeiteten Vorschläge reichen von individuell umsetzbaren Aktionen bis hin zu größeren Initiativen, die sich gezielt an politische Entscheidungsträger richten.

 
 
 
DIE PAMINA-KLIMA-CHALLENGE

Nach Abschluss der Konferenz trat das Engagement für den Klimaschutz in eine neue Phase ein. Der Austausch und die Arbeiten, die während dieser beiden Tage stattfanden, führten zur Entwicklung konkreter Handlungsvorschläge, die die Grundlage für die dritte PAMINA-Klima-Challenge bildeten.

Bei der Challenge lag der Schwerpunkt auf der konkreten Umsetzung dieser Maßnahmen. Schulen sowie Einzelpersonen aus dem PAMINA-Raum waren eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und die Initiativen in ihren Alltag zu integrieren. Ob Totholz am Boden liegen zu lassen, ein Klima-Bingo zu organisieren oder andere Aktionen zugunsten des Klimaschutzes und der Biodiversität umzusetzen – jeder konnte auf seine Weise einen Beitrag leisten.

Für jede umgesetzte Maßnahme wurden Punkte vergeben. Nach Abschluss der Challenge wurden die Schulen aus Baden, dem Nordelsass und der Südpfalz mit den höchsten Punktzahlen ausgezeichnet. Auch Einzelpersonen konnten an der Challenge teilnehmen: Einige von ihnen wurden per Los ausgewählt und erhielten kleine umweltfreundliche Preise.

 
Der Eurodistrikt PAMINA ist Partner des mit EU-Mitteln kofinanzierten Interreg VI Projektes Tres'OR. Er hat in diesem Rahmen im Schuljahr 2025/2026 eine neue Ausgabe seiner PAMINA Schulkonferenz Klimaschutz organisiert, die sich besonders an Teilnehmende aus dem schulischen Umfeld richtete.