
Grenzüberschreitender Workshop zur Entwicklung der Ambulantisierung und des Entlassungsmanagements
10 Februar 2026
Zwischen dem Centre Hospitalier de Haguenau in Frankreich (CHH Haguenau) und dem Klinikum Mittelbaden in Deutschland (KMB) unterscheiden sich die Praktiken im Bereich der Ambulantisierung, d.h. der gesamte Prozess der Vorbereitung, Begleitung und Koordination der Rückkehr eines hospitalisierten Patienten nach Hause – je nach rechtlichem und administrativem Rahmen der jeweiligen Gesundheitssysteme. Im Anschluss an den Lenkungsausschuss dieser Krankenhaus-Kooperation am 27. November 2025 äußerten die Krankenhausdelegationen des KMB den Wunsch, die strukturierte Ambulantisierung und das Entlassungsmanagement weiterzentwickeln, um die Rückkehr der Patienten nach Hause zu optimieren und die Qualität der Patientenversorgung sicherzustellen.
In diesem Kontext fand am 10. Februar 2026 in Baden-Baden ein grenzüberschreitendes Treffen statt, an dem Vertreter der deutschen Krankenkassen (AOK Baden-Württemberg, Bündnis 52), der CPAM Bas-Rhin sowie die Chefärzte der orthopädischen und geriatrischen Fachbereiche des CHH Haguenau und des KMB teilnahmen. Die Präsentationen bestehender Programme wie PRADO in Frankreich, vorgestellt von Anne Brunet (CPAM), sowie ERAS auf europäischer Ebene, präsentiert von Herrn Prof. Dr. med. habil. Thomsen (KMB), verdeutlichten die Bedeutung einer individuell angepassten medizinischen Begleitung der Patienten vor und nach einem Krankenhausaufenthalt. Zudem wurden Vorhaben in Bezug auf die Kostenkontrolle im Gesundheitswesen sowie zur Reduzierung von Wiederaufnahmen aufgezeigt.
Im Hinblick auf die Strukturierung eines spezifischen Konzepts für das Entlassungsmanagement am KMB lieferte der Erfahrungsaustausch mit den Chefärzten des CHH Haguenau einen Überblick über die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung der Ambulantisierung. Dazu zählen insbesondere die vertragliche Ausgestaltung der Maßnahmen mit den Krankenkassen, die interprofessionelle Koordination sowie die Anbindung an externe Rehabilitationsstrukturen außerhalb des Krankenhauses.
Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit verdeutlicht den gemeinsamen Willen der Partner, die Kontinuität der Versorgung zu stärken und innovative, an die lokalen Gegebenheiten angepasste Lösungen zu entwickeln – zum Nutzen der Patienten und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Gesundheitseinrichtungen.
In diesem Kontext fand am 10. Februar 2026 in Baden-Baden ein grenzüberschreitendes Treffen statt, an dem Vertreter der deutschen Krankenkassen (AOK Baden-Württemberg, Bündnis 52), der CPAM Bas-Rhin sowie die Chefärzte der orthopädischen und geriatrischen Fachbereiche des CHH Haguenau und des KMB teilnahmen. Die Präsentationen bestehender Programme wie PRADO in Frankreich, vorgestellt von Anne Brunet (CPAM), sowie ERAS auf europäischer Ebene, präsentiert von Herrn Prof. Dr. med. habil. Thomsen (KMB), verdeutlichten die Bedeutung einer individuell angepassten medizinischen Begleitung der Patienten vor und nach einem Krankenhausaufenthalt. Zudem wurden Vorhaben in Bezug auf die Kostenkontrolle im Gesundheitswesen sowie zur Reduzierung von Wiederaufnahmen aufgezeigt.
Im Hinblick auf die Strukturierung eines spezifischen Konzepts für das Entlassungsmanagement am KMB lieferte der Erfahrungsaustausch mit den Chefärzten des CHH Haguenau einen Überblick über die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung der Ambulantisierung. Dazu zählen insbesondere die vertragliche Ausgestaltung der Maßnahmen mit den Krankenkassen, die interprofessionelle Koordination sowie die Anbindung an externe Rehabilitationsstrukturen außerhalb des Krankenhauses.
Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit verdeutlicht den gemeinsamen Willen der Partner, die Kontinuität der Versorgung zu stärken und innovative, an die lokalen Gegebenheiten angepasste Lösungen zu entwickeln – zum Nutzen der Patienten und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Gesundheitseinrichtungen.
Das Treffen fand im Rahmen des Interreg VI A Projekts „Territoire de Santé PAMINA Gesundheitsregion“ statt, das von der Europäischen Union kofinanziert wird.
